Landrat Wolfgang Schuster besuchte die Wilhelm-von-Oranien-Schule in Dillenburg und führte spannende Gespräche mit den Schülern. Von links: Kerstin Renkhoff, Leiterin des Fachbereichs II an der WvO, Jonas Küster, Paul Sajon, Alexander Nöh, Wolfgang Schuster, Tim Pletsch. (Foto: Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg)

WvO-Schüler gewinnen Reisepreis beim Europäischen Wettbewerb

Landrat Wolfgang Schuster besucht Schule in Dillenburg für Glückwünsche und Diskussionsrunde

Jonas Küster, Alexander Nöh und Tim Pletsch, Schüler an der Wilhelm-von-Oranien-Schule (WvO) in Dillenburg, haben den Reise-Bundespreis beim 69. Europäischen Wettbewerb gewonnen. Ihr Videobeitrag „Kleidung-Konsum-Klima. Ist billig eine Sünde?”, den sie gemeinsam mit Politiklehrer Paul Sajon erstellt haben, wird mit einer Reise nach Berlin geehrt.

Um den Schülern zu ihrem bundesweiten Erfolg zu gratulieren, besuchte Landrat Wolfang Schuster im Juni die WvO. Das nutzten die Schüler zugleich, um über verschiedene lokal- und kommunalpolitische Themen zu diskutieren. Unter anderem ging es um kommunale Bauvorhaben, alternative Energien und Verkehrspolitik. Die Schüler forderten beispielsweise die Sanierung des Hallenbads in Dillenburg und den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)  im Landkreis. „Ich bin froh, dass junge Menschen wie ihr politisches Interesse zeigen”, betonte Landrat Schuster während des Gesprächs. „Viele Themen, wie zum Beispiel die Hallenbadsanierung, liegen allerdings in der Verantwortung der Kommunen und darauf hat die Kreisverwaltung keinen Einfluss. Ich freue mich jedoch über eure Kritik an den Busplänen. Diese werde ich mir gerne genauer anschauen und kritisch überprüfen lassen”, erklärte Schuster weiter. Zum Abschluss machte Wolfgang Schuster noch einmal deutlich, dass er sich stets über Anregungen und Kritik, insbesondere von der jüngeren Generation, freue.

Zum Europäischen Wettbewerb

Der Europäische Wettbewerb ist ein Schülerwettbewerb und wird hierzulande von der Europäischen Bewegung Deutschland ausgerichtet. Neben Deutschland engagieren sich aktuell Kroatien, Griechenland, Österreich, die Slowakische und die Tschechische Republik und mehrere polnische Regionen am Wettbewerb. Er wird außerdem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Auswärtigen Amt, der Kultusministerkonferenz sowie von Bundeskanzler und Bundespräsident als Intrument der europapolitischen Schulbildung unterstützt.

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