2.370 Kinder werden im Lahn-Dill-Kreis eingeschult. Alle hoffen auf ein Schuljahr ohne Home-Schooling. (Foto: Lahn-Dill-Kreis)

Rückblick auf eineinhalb Jahre Home-Schooling

2.370 Kinder werden im Lahn-Dill-Kreis eingeschult

Wetzlar/Dillenburg/Herborn (ldk): 2.370 Schülerinnen und Schüler starten dieses Jahr ins Schulleben. Davon werden 2.099 in die erste Klasse, 95 in Vorklassen und 176 in die Eingangsstufen eingeschult. Doch dieses neue Schuljahr 2021/2022 ist nicht nur für die frisch eingeschulten Schülerinnen und Schüler ein besonderes: Auch die Älteren hoffen auf ein Schuljahr, mit dem das Home-Schooling ein Ende findet.

Im vergangenen Schuljahr 2020/2021 haben insgesamt 32.409 Schülerinnen und Schüler die Schulen im Lahn-Dill-Kreis besucht und waren immer wieder von Distanz- und Wechselunterricht betroffen. „Mit Beginn dieses Schuljahres geht eine sehr anspruchsvolle Zeit für Schüler, Lehrer und auch für unsere Schulabteilung zu Ende. Doch es war auch eine Zeit, in der viel bewegt wurde und die unser Schulsystem vor allem technisch weitergebracht hat“, erklärt Kreis-Schuldezernent Roland Esch. Aktuell befinden sich ca. 400 interaktive Displays an den Schulen im Lahn-Dill-Kreis und es sind mehr als 5600 iPads im Umlauf. Zudem erhielten 1000 Lehrkräfte ein Notebook sowie ca. 1500 ein iPad als Lehrerendgerät. Weitere 450 Geräte sind bereits für zukünftige Lehrkräfte eingeplant.

96 neue Glasfaseranschlüsse

„Bereits vor der Corona-Pandemie haben wir den Bereich der Schuldigitalisierung vorangetrieben. Nicht nur vor dem Hintergrund des Home-Schooling, sondern auch um unsere Schülerinnen und Schüler zukunftsfähig zu bilden, sind digitalisierte Klassenräume unerlässlich“, erklärt Landrat Wolfgang Schuster.

Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Breitbandversorgung der Schulen im Lahn-Dill-Kreis. Bereits 2020 wurde der Anschluss aller Schulen ans Glasfasernetz abgeschlossen. 77 der geschaffenen Anschlüsse sind bereits in Betrieb, bei 19 Anschlüssen müssen noch Umbauarbeiten in der schulinternen Infrastruktur durchgeführt werden. Diese werden spätestens im Rahmen des Digitalpakt Schulen durchgeführt. Die schnelle Verbindung kommt den Schülerinnen und Schülern vor allem jetzt, wo der Unterricht wieder vor Ort stattfindet, zu Gute. Zusätzlich ist an 20 Schulen bereits ein flächendeckendes WLAN-Netz vorhanden. Insgesamt wurden ca. 1.300 AccessPoints an den Schulen in der Region verbaut.

„Vor allem das vergangene Jahr hat nicht nur bei uns, sondern deutschlandweit gezeigt, dass wir unsere Schulen, aber auch den privaten Bereich noch besser digital aufstellen müssen. Home-Schooling und Home-Office werden uns sicherlich auch in Zukunft begleiten, deshalb möchten und müssen wir im Bereich der Digitalisierung immer weiter voranschreiten“, betont Landrat Wolfgang Schuster.

Informationen zum Schuljahresbeginn: Pressemitteilung Staatliches Schulamt vom 27. August 2021

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