Zwölf neue Absolventinnen und Absolventen für Ganztagsangebote mit Qualität setzten sich setzten im Kurs mit pädagogischen und rechtlichen Grundlagen auseinander. (Foto: Lahn-Dill-Kreis)

Simone Vetter (rechts), Laura Mette (links) und Silke Artik (2. v. l.) überreichten den Teilnehmenden ihre Abschlusszertifikate. (Foto: Lahn-Dill-Kreis)

Mehr Fachkräfte in der Nachmittagsbetreuung für Kinder im Lahn-Dill-Kreis

Zwölf neue qualifizierte Mitarbeitende im ‚Pakt für den Nachmittag‘

Die Nachmittagsbetreuung für Kinder im Lahn-Dill-Kreis wird künftig verstärkt. Zwölf Teilnehmende haben die sechsmonatige „Qualifizierungsreihe für das Personal im ‚Pakt für den Nachmittag‘ ohne pädagogischen Abschluss“ zum Jahresende 2021 abgeschlossen. Nun haben sie ihre Zertifikate erhalten.

Seit Juni 2021 haben die zwölf Mitarbeitenden aus neun unterschiedlichen Schulen im Lahn-Dill-Kreis im ‚Pakt für den Nachmittag‘ die vom Hessischen Kultusministerium geförderte und vom Lahn-Dill-Kreis in Kooperation mit der GISA Marburg durchgeführte Schulungsreihe absolviert. Ziel der Schulung ist es, einen erhöhten professionellen Umgang und Sicherheit mit den Herausforderungen im Berufsalltag zu gewinnen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ‚Pakt für den Nachmittag‘ Hilfestellungen für ihre alltägliche Arbeit in der Betreuung von Kindern zu vermitteln. So soll die Qualität der Ganztagsangebote in der Region nachhaltig weiterentwickelt werden.

In über 13 Unterrichtstagen und mit insgesamt 104 Unterrichtseinheiten, die sich auf sieben Module verteilen, setzten sich die Teilnehmenden mit pädagogischen und rechtlichen Grundlagen auseinander. Themen waren unter anderem die kindliche Entwicklung, Kinderschutz und Kinderrechte, Bildung und Lernen, Kommunikation und Partizipation und nicht zuletzt auch der Umgang mit Vielfalt, Interkulturalität und Inklusion. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Schulung war die Reflexion der eigenen Rolle, was insbesondere auch durch eine praxisnahe und situationsorientierte Gestaltung gelingen sollte. Abgeschlossen wurde die Qualifizierungsreihe mit einer Präsentation, bei der sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer tiefergehend mit einem selbstgewählten Thema auseinandersetzten.

Simone Vetter, Leiterin der Kreis-Schulabteilung, Fachdienstleiterin Laura Mette und Silke Artik, die seitens des Kreises für die Koordination und Organisation der Schulungsreihe zuständig war, überreichten den Absolventen ihre Zertifikate. Die Zertifikate werden hessenweit in allen ganztägig arbeitenden Schulen im ‚Pakt für den Nachmittag‘ anerkannt.

‚Pakt für den Nachmittag‘

Der ‚Pakt für den Nachmittag‘ ist eine Kooperationsvereinbarung hessischer Schulträger, die den Ausbau von Ganztagsangeboten an hessischen Grundschulen fördert. Seit dem Aktionsstart 2015 sind mittlerweile mehr als zwei Drittel der hessischen Schulträger an dem Projekt beteiligt, das neben dem Ausbau des Nachmittagsangebots erstmals auch eine Ferienbetreuung als integralen Bestandteil anstrebt. Auch der Lahn-Dill-Kreis startete mit der Unterzeichnung am 2. Juni 2017 in den ‚Pakt für den Nachmittag‘. Die Schulung neuer und bereits tätiger Betreuerinnen und Betreuer ist eine der Maßnahmen, um das vorhandene Nachmittagsangebot weiter zu optimieren und auszubauen.

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